Wow, zwei spannende Tools in einer Woche, nicht schlecht. Dieses Mal: CamSpace. Man nehme ein beliebiges Objekt, halte es in die Kamera und steuere damit Richtungen, Bewegungungen, Blickwinkel etc. Zum Beispiel in Spielen. Cool! Gibt es derzeit leider nur für Windows.
Alles neu macht bei uns bereits der Februar: Seit heute sind wir mit unserer neuen Website online, parallel dazu gibt es eine Pressemeldung sowie ein Interview in der aktuellen HORIZONT zu unserer Gründung. Wir sind verzückt und lassen hier in den kommenden Wochen unserem "Technik-Spleen" freien Lauf. :-)
Willkommen zur Kategorie "Nützliches Tool der Woche". Diese Woche der innovative Bildbetrachter Cooliris, den es als kostenloses Plugin für den Firefox gibt. Das Ding rendert in Echtzeit Rich-Media Inhalte von diversen Webquellen, die Media RSS unterstützen und überführt sie in ein Interface, von dem jeder Set-Top-Boxen oder Web-TV Anbieter träumen dürfte. Genial - gibt es selbstverständlich auch für das iPhone.
Bild: Cooliris, ein innovativer Mediabrowser im Browser.
Gerade drüber gestolpert: Eine Medienpartnerschaft von BMW mit der Bildzeitung zum Thema Effizienz. Was die Konkurrenz ärgern dürfte: Man kann ganz einfach sein aktuelles Fahrzeug mit denen von BMW vergleichen - und dürfte in den allermeisten Fällen eben diesen Vergleich verlieren.
Endlich bietet ein Hersteller das an, was jeder Konsument ohnehin macht, bevor er ein Auto kauft.
Jetzt kann man darüber streiten, inwieweit ein Autobmobil überhaupt als umweltfreundlich deklariert werden kann. BMW beweist, dass es sich lohnt, in echte Produktdifferenzierung, konkret "EfficientDynamics", zu investieren. Ein gelungenes Beispiel dafür, wenn Marketingkommunikation und Produktentwicklung eine Einheit bilden. Und für die Umwelt ist es sogar auch noch besser.
Bild: Ein Ergebnis der Leserumfrage von AUTO Zeitung.
Das Markenprofil wird zukunftstauglich gemacht. Schaut man auf den aktuellen AUTO Zeitung Image Report 2008, ist BMW der Premiumhersteller mit dem umweltfreundlichsten Profil. Vor Audi und weit vor Mercedes-Benz. Keine schlechte Ausgangssituation für die kommenden Jahre:
Den positivsten Einfluss auf die Entwicklung der Welt unter allen Staaten der Erde bescheinigt die BBC GlobeScan Studie Deutschland, sozusagen eine Art Interbrand Best Global Brands Ranking für souveräne Staaten. Das Institut befragte mehr als 13.000 Menschen aus 21 Nationen.
Heute bin ich auf eine brandaktuelle repräsentative Studie der Kollegen von Mindline Media aufmerksam geworden, deren Erkenntnisse ich für hochrelevant halte:
Während die Deutschen vor dem Fernseher sitzen, beschäftigen sie sich kumuliert (und damit ein wenig unfair ;-)) zu 89 Prozent mit anderen Medien. Da diese Medien eine aktive Aufmerksamkeit erfordern, ist anzunehmen, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer für das Medium Fernsehen stark nach unten tendiert.
Überspitzt gesagt: Nur 11 Prozent schauen noch unabgelenkt fern, wenn sie fern sehen. Das stützt die These des hohen kanalspezifischen Streuverlusts des Mediums TV.
Um das vorhandene Bedürfnis nach Dialog und Interaktion deutlich besser als heute in Fernsehformate zu integrieren (und damit meine ich nicht noch mehr "Ruf mich an"-Sendungen :-)), bedarf es eines Umdenkens in Medienhäusern:
Hin zu wirklich medienübergreifenden Sendungsformaten basierend auf den interaktiven Möglichkeiten der digitalen Kanäle. Endlich weg mit der immer noch aktuellen singulären Kanaldenke. Sonst wird TV den (unweigerlichen?) Weg vom Parallel- zum Sekundärmedium nehmen.
Sternsdorf Lakowski & Partner ist eine unabhängige Strategieberatung für digitale Markenführung mit Sitz in Frankfurt am Main. Wir helfen Unternehmen im digitalen Umfeld das Richtige zu tun.