Lenzerheide: Sonne hochzwei Offline wie Online.

Parallel zum Start der Wintersaison 2011/2012 relauncht eine der beliebtesten Ferienregionen der Schweiz ihren digitalen Auftritt und schärft damit das eigene Markenprofil. Aufgrund der Ost/West-Tal-Lage kann man in Lenzerheide wahrhaft 'Sonne hochzwei' genießen - einzigartig in der Schweiz.

Neue Lenzerheide.com: Sonne hochzweiLenzerheide.com: Sonne hochzwei.

Die neue Website greift diese einzigartige Positionierung emotional wie inhaltlich auf und bietet allen Interessierten gleichzeitig die Möglichkeit, umgehend und unkompliziert ihren nächsten Winter- oder Sommerurlaub in der Ferienregion Lenzerheide direkt online zu buchen.

Ziel des Relaunches war es, einerseits bestehende Kunden online besser bedienen zu können und gleichzeitig neue Kunden an die Lenzerheide heranzuführen. Deshalb kann ab sofort jeder User durch die Website zum Insider der Ferienregion der Lenzerheide werden, selbst, wenn er/sie bisher noch nie selbst vor Ort war.

Sternsdorf Lakowski & Partner ist, in enger Kooperation mit heimoto, verantwortlich für die Weiterentwicklung der Markenpositionierung, Digitale Business Strategie und Konzeption, während die Umsetzung der Website und des mobilen Auftritts in Zusammenarbeit zwischen heimoto und elements.at erfolgte.

E-Commerce Strategie: Der Bosch Online Shop-in-Shop ist da.

Seit einigen Jahren beraten wir Bosch Elektrowerkzeuge bereits im Bereich Digitale Strategie. Nun ist mit dem Bosch Online Shop-in-Shop ein weiterer Baustein unserer E-Commerce Strategie live und überträgt das erfolgreiche Bosch Shop-in-Shop Konzept aus dem Heimwerkermarkt in die Online-Welt.

Zum einen können Kunden nun direkt über die Bosch-Website Werkzeuge auswählen und nahtlos bei Online-Händlern bestellen, zum anderen bieten die Handelspartner innerhalb ihrer eShops nun eine hochwertige Bosch-Markenwelt mit erweiterten Informationen rund um Bosch-Produkte an.

Umgesetzt wurde die komplexe technische Lösung, die sich nahtlos in die Shop-Systeme der internationalen Partner integriert, von den Kollegen bei sinnerschrader.

Die größten Missverständnisse über Facebook Fanpages.

Endlich mal eine lesenswerte Artikelnadel im Blödsinnsheuhaufen, der über Social Media geschrieben wird.

Brian Carter teilt in seinem Artikel über Facebook Mistakes eine Erfahrung die wir gerade mit vielen Kunden machen: Facebook wird von den Marketeers offenbar selber kaum genutzt und infolgedessen fälschlich für eine Website gehalten und Fanpages und Apps viel zu viel Bedeutung beigemessen. Die Agenturen spielen gerne mit bei diesem Spiel und versuchen den Kunden lauter "Websites in klein" innerhalb von Facebook zu verkaufen. Brian Carter erinnert uns alle aber daran, dass der Witz von Facebook in einem interessanten Newsstream liegt. Punkt. Thanks Brian, a must read!

Fokus auf gute Inhalte, denn kaum ein Kunde sieht die Facebook-FanpagesDiagramm by Brian Carter

SL&P sprechen am 11. Mai 2011 auf der 3. ECOM in Berlin.

Gemeinsam mit Dirk Graber, Geschäftsführer des führenden Online-Brillenhändler Deutschlands Mister Spex, zeigen wir anhand unserer Arbeit für Mister Spex die "Bedeutung der digitalen Markenführung für den Produkt-Erfolg" auf.

SL&P Sprecher auf den E-Commerce Strategietagen 2011 in Berlin.SL&P Sprecher auf den E-Commerce Strategietagen 2011 in Berlin.

Alle Infos zur den dritten E-Commece Strategietagen finden sich hier. Schwerpunkt des zweitägigen Kongresses sind dieses Jahr "Strategien für den interaktiven Handel auf allen Kanälen". Wir freuen uns auf eine aufmerksames und diskussionsfreudiges Auditorium.

Neun Erfolgsfaktoren bei der Implementierung des Marken-versprechens von Online-Produkten.

Marke ist das Ergebnis des eigenen Handelns.

Implementierung des Markenversprechens über den Marketing-Mix.Implementierung des Markenversprechens über den Marketing-Mix.

Der Begriff Marketing stammt im Wortsinne nicht vom Begriff Marke ab, beide Begriffe sind jedoch prozessual und konzeptionell eng miteinander vernetzt. Erfolgreiche Markenführung setzt die Umsetzung der Markenpositionierung in allen Marketing-Aktivitäten im Kotler’schen Sinne voraus, da im Marketing-Mix sämtliche Touchpoints mit dem Konsumenten geplant und umgesetzt werden.

Ein Großteil der Markenstrategien scheitert nicht in der Konzeption, sondern aufgrund einer mangelhaften Implementierung. Denn das Markenversprechen ist zunächst einmal eine bloße Behauptung, bis es der Konsument durch Benutzung bestätigt sieht. Erst dann beginnt die Marke zu entstehen und sich in den Köpfen der Konsumenten zu manifestieren. Um die Marke dort dauerhaft zu verankern, bedarf es regelmäßiger Auffrischung und Erinnerung. Wenn wir also wollen, dass uns jemand sympathisch findet, müssen wir entsprechend handeln. Und zwar immer wieder aufs Neue.

Leitfaden zur Implementierung des Markenversprechens.

Das höchste Gut einer Marke ist Ihre Glaubwürdigkeit.

Die nachfolgenden Erfolgsfaktoren verstehen sich in Verbindung mit dem Markenpersönlichkeits-Modell als systematische Checkliste für die strategische Arbeit bei der Entwicklung, Implementierung und den Ausbau von Online-Produkten im Sinne des positionierenden Markenversprechens.


Entwickeln Sie ausschließlich Produkt-Features, die halten, was die Marke verspricht.
Laufen Sie in den Schuhen des Konsumenten durch Ihr bestehendes oder geplantes Online-Produktangebot. Identifizieren Sie systematisch, welche Produkt-Features

  • bestehen bleiben können,
  • verändert werden müssen,
  • zusätzlich entwickelt werden müssen,
  • wegfallen können,


um das Markenversprechen konsequent und einzigartig einzulösen. Priorisieren Sie die Produkt-Features nach ihrer Relevanz zur Einlösung des Markenversprechens und richten Sie Ihre Produktentwicklungskapazitäten danach aus.


Gestalten Sie das Interface- und Interaction-Design so, dass die Persönlichkeit der Marke zum Ausdruck kommt.
Online-Produkte vereinen Produktangebot und Marke im User-Interface. Folglich ist dieses eines der wichtigsten Bausteine zur Erfüllung des Markenversprechens. Online-Produktmanager müssen deshalb vor allem das Interface- und Interaction-Design konsequent auf die Markenpositionierung ausrichten und aktiv managen.

Nutzen Sie dazu das zuvor vorgestellte Markenpersönlichkeits-Modell. Formulieren Sie die Anforderungen an Interface- und Interaction-Design anhand der zuvor festgelegten Persönlichkeits-Eigenschaften. Das Resultat dieses Prozesses reicht von der Optimierung einzelner Aspekte über die Überarbeitung bestimmter Produkt-Features bis hin zu einer vollständigen Neuentwicklung des gesamten Interface- und Interaction-Designs.

Der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify positioniert sich als innovative Alternative zum käuflichen Download von Musik. Um das Vertrauen der Konsumenten für das eigene Angebot zu steigern, verwundert es kaum, dass der Spotify Musik Player vom beliebten Musik Player Apple iTunes stark inspiriert scheint. Ein konsequenter und richtiger Schritt im Sinne der Markenpositonierung.


Stellen Sie sicher, dass das Markenversprechen auf allen relevanten digitalen Plattformen konsequent erfüllt wird.
Aufgrund des ubiquitären Charakters des Internets erwarten Konsumenten, dass das eigene Markenversprechen auf allen genutzten Plattformen spezifisch einlösbar ist. Dazu zählen heute vor allem die Plattformen Web/Browser und Mobile Devices von verschiedenen Anbietern und Technologieplattformen. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, auf welchen digitalen Plattformen sich Ihre Konsumenten hauptsächlich bewegen und entwickeln Sie spezifische Plattformadaptionen Ihres Angebotes.

Amazon stellt eine speziell für die Plattform iPhone/iPod touch optimierte App ihres Shoppingportals bereit. Interessant dabei ist die Tatsache, dass diese mit plattformspezifischen Features angereichert ist (z. B. Amazon Memo) als auch die User-Experience auf die Möglichkeiten der Plattform angepasst wurde. So erfolgt der Zugang zum Angebotskatalog deutlich stärker über eine Textsuche-Funktion denn über die sonst stark eingesetzten personalisierten Teaser-Flächen aus ihrem Website-Angebot. Eine notwendige Anpassung des User-Interfaces im Sinne des Markenversprechens.


Nutzen Sie Search Marketing, um Ihre Marke als relevanten Problemlöser in Position zu bringen.
Search Marketing ist für viele Online-Produkte die wichtigste Quelle für Neukunden. Investieren Sie deshalb laufend in die Optimierung der generellen Auffindbarkeit Ihres Online-Produktes in Suchmaschinen (SEO), um die Reichweiten und Zugänge zu Ihrem Angebot zu maximieren. Darüber hinaus sollten Sie mit der Schaltung von Ad-Words (SEM) gezielt die Kontexte besetzen, welche das Markenversprechen thematisieren oder streifen. So positionieren Sie Ihre Marke mit Search Marketing konsequent als Problemlöser der Themen, Probleme und Bedürfnisse Ihrer (potentiellen) Kunden. Sie erzeugen ein engmaschiges Netz der Suchmaschinenpräsenz, welche die Bekanntheit Ihres Angebotes im Sinne Ihrer Positionierung kurz- wie langfristig steigert.


Laden Sie Ihre Markenwelt durch spezifische und involvierende Inhalte und Formate regelmäßig emotional auf.
Nutzen und inszenieren Sie regelmäßig Ihre Marken-Geschichten, um Ihre einzigartige Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Dazu bedarf es weniger der Unterbrecherwerbung durch Onlinebanner und Newsletter, sondern innovativer Formate und Inhalte, über die Dritte freiwillig berichten würden. Denken Sie stärker in Community, denn in Werbung. Sorgen Sie für Kontinuität, um Ihre Marke regelmäßig aufs Neue mit Ihren einzigartigen Marken-Geschichten aufzuladen und ins Gedächtnis Ihrer Zielgruppe zu rufen.

Die Website Chrome Experiments fordert Entwickler auf, zu zeigen, was mithilfe der Render Engine in Googles Chrome Browser technologisch und kreativ möglich ist. Ein spielerischer Beweis der Leistungsfähigkeit des Browsers. Und eine gelungene kreative Umsetzung einer Marken-Geschichte des Google Chrome Browsers.


Nutzen Sie Markenfans zur Verbreitung Ihres guten Rufes im Internet.
Laut der Nielsen Global Online Consumer Survey 2009 vertrauen 90 Prozent der Befragten den Empfehlungen von Bekannten und bereits 70 Prozent den Konsumentenbewertungen im Internet. Markenfans werden versuchen, Freunde und andere User von Ihrem Angebot zu überzeugen. Identifizieren und unterstützen Sie Ihre Markenfans. Machen Sie es ihnen so einfach wie möglich, Ihr Produkt und das Produkterlebnis mit Anderen zu teilen. Das fängt bei der Optimierung aller Deep-URLs für einfaches Posten in Social Networks an und geht bis zur Möglichkeit, Ihr Online-Produktes bewerten, kommentieren und bewerben zu können. Nutzen Sie die kreative Umsetzung Ihrer Marken-Geschichten, um Ihren Markenfans immer wieder neue Anlässe zu liefern, Ihr Online-Produkt bei Freunden ins Gespräch zu bringen.

Wenn sinnvoll, machen Sie Ihre Markenfans zum Teil Ihres eigenen Produkt-Angebotes. Der Mobilfunk-Provider Simyo hat aus seinen Markenfans circa 200 sogenannte Simyo Paten rekrutiert, welche Neu- und Bestandskunden „von Kunde zu Kunde“ beraten. Die Fidor Bank setzt ebenfalls auf die Beratung von Kunden untereinander und vergütet diese Aktivitäten Ihrer Kunden monetär. Für Marken, die sich über Transparenz, Einfachheit und Ehrlichkeit positionieren, eine relevante Möglichkeit, sich zu positionieren.


Schaffen Sie Anlässe und Anreize, das eigene Angebot auszuprobieren.
Online-Produkte profitieren in besonderem Maße von Netzeffekten, also einer sich selbst verstärkenden Relevanz der Plattform mit steigendem Marktanteil. Für Online-Produkte und Services gilt es, neue Kunden möglichst unkompliziert an die eigenen Plattformen heranzuführen. Sorgen Sie deshalb regelmäßig für Anlässe, Ihr Angebot unkompliziert auszuprobieren.

Die Möglichkeiten reichen bei kostenpflichtigen Angeboten von Trial-Versionen, Probe-Abonnements bis hin zu werbefinanzierten Angeboten oder Versionen mit eingeschränktem Nutzungsumfang. Provisions- oder werbefinanzierte Angebote profitieren eher von Marketing- und Vertriebsaktionen, da bei ihnen die Hürde der Bezahlung nicht vorhanden ist. Hier stehen eher Nachlässe oder Couponing im Vordergrund der Vorteils-Kommunikation.

Der Anbieter der webbasierten Kollaborations- und Projektmanagement-Software Basecamp HQ bietet allen Neukunden eine 30-tägige kostenlose Trial-Version seiner Software und bewirbt diese intensiv auf seiner Homepage. Darüber hinaus differenziert der Anbieter über verschiedene Pakete sein Angebot und Pricing-Modell.


Stellen Sie sicher, dass die technischen Plattformen das Markenversprechen nicht torpedieren.
Über die eingesetzte Technik kann sich heute kein Online-Produkt mehr relevant differenzieren. Wohl aber das eigene Markenversprechen torpedieren, indem es fehlerhaft funktioniert oder zeitweise gar nicht verfügbar ist. Deshalb müssen erfolgreiche Marken sicherstellen, dass sämtliche technische Plattformen und Prozesse jederzeit reibungslos funktionieren. Mittels eines professionellen Szenario-Managements muss jederzeit sichergestellt sein, dass die Technik auf die wichtigsten Problemstellungen, die sich im laufenden Betrieb ergeben, vorbereitet ist.


Nutzen Sie Web Analytics und Social Media Monitoring, um zu lernen, wie die Marke ankommt und was am eigenen Produkt zu verbessern ist.
Mittels Web Analytics und Social Media Monitoring sind Sie jederzeit in der Lage, das Verhalten Ihrer Konsumenten zu analysieren und Insights darüber zu generieren, an welchen Stellen sie in der Customer Journey abbrechen und warum. Dieses Wissen ist die Grundlage für stetige Verbesserung und Optimierung. Die Analyse der Meinungen und Feedbacks zu Ihrem Produkt hilft ihnen darüber hinaus, Verbesserungspotentiale zu identifizieren. Deshalb sind Analytics und Monitoring essentielle Tools der digitalen Markenführung zur laufenden Verbesserung der Einlösung des Markenversprechens. Denn Online-Produkte sind nie fertig und werden permanent weiterentwickelt. Dasselbe gilt für Ihre Marke.


Das Buch

Dieser Beitrag ist im Rahmen der Buchveröffentlichung Online-Produktmanagement: Von der Idee zum Online-Produkt erschienen.

Buch Online-Produktmanagement
Fachbuch Online-Produktmanagement

Positionierung von Online-Produkten mithilfe des kundennutzenstiftenden Markenversprechens.

First in the market is nothing. First in the mind is everything. Al Ries

An Marken-Modellen, -Keksen und –Steuerrädern mangelt es in der Markenführungstheorie nicht. In der Beratungspraxis verschiedener digitaler Geschäftsmodelle finden diese oftmals nur unzureichend oder gar nicht Anwendung, da sie als abstrakt, generisch und zu komplex wahrgenommen werden. Die tägliche Arbeit des Online-Produktmanagers umfasst darüber hinaus weit mehr als nur markenstrategische Fragestellungen, deshalb bedarf es eines pragmatischen Ansatzes, der auch mit überschaubarem Einsatz zu konkreten Ergebnissen im Sinne der Markenpositionierung führt.

Marke ist ein Versprechen gegenüber dem Konsumenten.

Wenn Marken die Aufgabe haben Vertrauen zu stiften und erinnert zu werden, dann müssen sie Stellung beziehen. Dafür benötigen sie einen Charakter, eine Persönlichkeit. Das Markenpersönlichkeits-Modell von Sternsdorf Lakowski & Partner liefert hier einen pragmatischen Rahmen, welche Fragen zu beantworten sind, um die Marke zu formulieren und positionieren.

Vollziehen Sie also einen Perspektivenwechsel, schlüpfen Sie in die Rolle des Konsumenten und betrachten Sie Ihr Online-Produkt einen Tag konsequent aus seiner Perspektive. Beantworten Sie die nachfolgenden Fragen im Rahmen eines Ein-Tages-Workshops gemeinsam mit Ihren wichtigsten Mitarbeitern aus den unterschiedlichen Verantwortungsbereichen. Die Entwicklung der Markenpositionierung ist ein analytischer wie kreativer Prozess zugleich.

Markenpersönlichkeits-Modell bei Sternsdorf Lakowski & Partner.Markenpersönlichkeits-Modell bei Sternsdorf Lakowski & Partner.


Brand Promise: Welches relevante Markenversprechen müssen Sie abgeben?
Welches Bedürfnis, welches Problem der Konsumenten muss Ihr Online-Produkt einlösen, um erfolgreich zu sein? Überlegen Sie, welchen rationalen wie emotionalen Nutzen der Konsument erfährt, wenn er Ihr Produkt benutzt. Finden Sie heraus, welche Motivation den Käufern Ihres Angebotes zugrunde liegt. Anschließend versuchen Sie, den identifizierten Nutzen in ein konkretes Markenversprechen umzuformulieren. Das formulierte Markenversprechen sollte nicht länger als ein Satz sein.


Brand Stories: Welche Geschichte müssen Sie erzählen?
Das menschliche Gehirn ist so strukturiert, dass es vor allem über Geschichten erinnert und assoziiert. Verbinden Sie Konsumenten mit Ihrer Marke dadurch, dass Sie richtig gute Geschichten zu erzählen wissen. Die Quellen sind mannigfaltig – sie reichen von der Unternehmensvergangenheit (z.B. Unternehmensgründung) über die Gegenwart (z.B. Art und Weise der Unternehmensausrichtung) bis hin in die Zukunft (z.B. Markenvision). Definieren Sie, welche Geschichte(n) Ihr Online-Produkt glaubwürdig erzählen kann und muss, wenn es einer realen Person gegenüber tritt.


Brand Attributes: Welche Eigenschaften müssen Sie auszeichnen?
Welche Eigenschaften waren und sind nötig, um Ihr Online-Produkt und Ihr formuliertes Markenversprechen dauerhaft in die Tat umzusetzen? Schreiben Sie diese Eigenschaften, Werte und Einstellungen auf. Denn sie formulieren die Art und Weise, wie die Marke Ihr Versprechen einlöst. Die Eigenschaften der Marke sind eine der wichtigsten Steuerungsgrößen für die Exekution des Markenversprechens nach innen wie außen. Formulieren Sie nicht mehr als 3-6 wichtigste Eigenschaften, die Ihre Marke perfekt charakterisieren.


Brand Icons: Woran muss man Sie wiedererkennen?
Markieren Sie Ihr Terrain durch eindeutige Zeichen, die Ihre Positionierung auf den Punkt bringen. Das wichtigste Brand Icon ist das eigene Markenlogo. Aber auch eine ganz spezifische Formgebung, Farbwelt und Bildsprache dienen dazu, sich eindeutig abzuheben. Der visuelle Ausdruck der Marke muss das Markenversprechen unterstreichen und betonen.

Strategischen Fit sicherstellen.

Im Anschluss an die Konzeption der Markenpersönlichkeit erfolgt die Überprüfung des strategischen Fits des Markenversprechens hinsichtlich seiner langfristigen Tragfähigkeit am Markt und im Wettbewerb. Im Rahmen einer Trendanalyse werden langfristiges Konsumentenverhalten, Wettbewerbsentwicklungen, Marktveränderungen und gesellschaftliche Trends auf Chancen und Risiken hinsichtlich der gewählten Markenpositionierung untersucht und bewertet.

Dieser Teil der Strategiearbeit im Rahmen der Markenpositionierung wird aus Gründen der Vollständigkeit erwähnt, um den Rahmen dieses Kapitels zu wahren allerdings nicht tiefergehend behandelt.

Case Study Mister Spex.

In verschiedenen Marken-Workshops entwickelte Sternsdorf Lakowski & Partner gemeinsam mit dem Unternehmen Mister Spex im Zeitraum von September 2009 bis Mai 2010 die strategische Neuausrichtung der Marke und Implementierung in den Marketing-Mix anhand des zuvor vorgestellten Markenpersönlichkeits-Modells.

Onlineshop Mister Spex nach der Neuausrichtung.Onlineshop Mister Spex nach der Neuausrichtung.


Brand Promise
Mister Spex ist Deutschlands größter Online-Versandhändler für Markenbrillen. Über das Internet bietet das Unternehmen eine umfangreiche Auswahl qualitativ hochwertiger Korrektionsbrillen, Sonnenbrillen, Sportbrillen und Kontaktlinsen zu günstigen Preisen. Das Geschäft ist sehr beratungsintensiv, da eine Brille immer zum jeweiligen Kopf und zur individuellen Persönlichkeit perfekt passen muss. Aus diesem Grund investiert Mister Spex mit der Neuausrichtung massiv in Produkt- und Service-Features wie interaktive Brillenberatung über die Website, Online-Anprobe, Brillen kostenlos zur Ansicht nach Hause sowie intelligente Suchfunktionen und Social Media Integration auf den Produktdetailseiten, um das formulierte Markenversprechen für den Konsumenten konsequent umzusetzen: „Wir helfen Ihnen, die richtige Brille zu finden.“


Brand Stories
Die Marke Mister Spex liefert eine relevante und glaubwürdige Marken-Geschichte, welche in der Kommunikation zu Konsumenten und Geschäftspartnern regelmäßig aufgegriffen und inszeniert wird:

Mister Spex versteht eine Brille als modisches Accessoire und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, nicht als reine Sehhilfe. Das Unternehmen ist mit dem Anspruch in den Markt getreten, Bewegung in die zuweilen starre Optik-Branche zu bringen, indem Mister Spex beweist, dass der Einkauf von Brillen über das Internet nicht nur funktioniert, sondern in vielen Fällen auch das bessere Einkaufserlebnis im Vergleich zum Filialverkauf bietet.


Brand Attributes
Vier Attributs-Paare wurden in einem Marken-Positionierungs-Workshop erarbeitet, welche die Art und Weise, wie sich die Marke Mister Spex verhalten muss, auf den Punkt formulieren, um fortan an jedem Touchpoint mit dem Konsumenten eingelöst zu werden:

  • passioniert & zuverlässig
  • sympathisch & kommunikativ
  • stilsicher & inspirierend
  • innovativ & visionär


Brand Icons
Die Positionierung als innovativer und führender Online-Versender hochwertiger Markenbrillen und Experte für modische Kompetenz schlägt sich in den Brand Icons nieder. Das Logo als Bild- und Wortmarke verleiht durch seine Typografie und Formsprache der Positionierung nachhaltig Ausdruck. Eine zeitlose und reduzierte Farbwelt in Kombination mit einem authentischen und emotionalen Bildstil unterstreichen die eigene Marken-Persönlichkeit.

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Über uns

Sternsdorf Lakowski & Partner ist eine unabhängige Strategieberatung für digitale Markenführung mit Sitz in Frankfurt am Main. Wir helfen Unternehmen im digitalen Umfeld das Richtige zu tun.

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