Brötchen statt Freunde: Sternsdorf Lakowski & Partner küren Top-Kampagne für Internet World Business.

Diese Woche durften wir für die Internet World Business die Top-Kampagne auswählen. Wir mussten nicht lang überlegen, bis uns Burger Kings »Whopper Sacrifice«-Facebook-Kampagne in den Sinn kam. Warum es sich dabei aus unserer Sicht um eine schlaue "Social Media"-Kampagne handelt steht im Original-Artikel (siehe PDF unten).

Top-Kampagne Burger King Whopper SacrificeBild: Kampagnenbesprechung Burger King »Whopper Sacrifice«, IWB.

Apple App Store: Was man nach 30 Millionen Downloads lernen kann.

Auf eine höchste interessante Analyse habe ich vor einigen Tagen auf Slideshare gefunden. Pinch Media, ein Anbieter von Mobile Analytics, hat seine Erkenntnisse von über 30 Millionen Downloads in eine Präsentation gepackt und via Slideshare zugänglich gemacht und formuliert erste KPI's für die Plattform iPhone für Entwickler und Werbetreibende:

Pinch Media - App Store Secrets

Präsentation: Pinch Media - App Store Secrets

Facebook: Die Rechnung ohne den Wirt gemacht?

Aktuelles Update und Beleg der steigenden Konsumentenmacht durch ein digitalisiertes und dialogisches Umfeld: Mark Zuckerberg hat heute in seinem Blog auf Facebook bekannt gegeben, dass man vorläufig zu den alten Nutzungsbedingungen zurückkehren wird.

Die Vorgeschichte: Stein des Anstoßes ist die aktuelle Anpassung der AGB's von Facebook, welche Facebook die Rechte an den Daten seiner Mitglieder für einen unbegrenzten Zeitraum und über das Fortbestehen der Mitgliedschaft in der Community hinaus für eine kommunikative Nutzung sichert. Das geht einigen Usern zu weit. Inklusive mir.

Derzeit braut sich ein recht ausgewachsener PR-Gau für Facebook zusammen, wenn man seinen Blick auf Blogosphäre und Presse lenkt. Ein weiterer Beleg: Bereits jetzt schon ca. 140.000 Treffer bei der Google Suche nach "Facebook, AGB, Änderung".

Google Suche: Facebook, AGB, ÄnderungBild: Google Suche "Facebook, AGB, Änderung"

Die gute Nachricht: Die Web-Demokratie scheint zu funktionieren. Die schlechte Nachricht: Ohne entsprechende Alternativ-Angebote ist Demokratie mittels "Mausklick-Entscheid" langfristig nicht möglich.

BMW: Einer geht in Führung.

Gerade drüber gestolpert: Eine Medienpartnerschaft von BMW mit der Bildzeitung zum Thema Effizienz. Was die Konkurrenz ärgern dürfte: Man kann ganz einfach sein aktuelles Fahrzeug mit denen von BMW vergleichen - und dürfte in den allermeisten Fällen eben diesen Vergleich verlieren.

BMW Total Car ComparerBild: Ein Fahrzeugverbrauchsvergleich auf Bild.de

Endlich bietet ein Hersteller das an, was jeder Konsument ohnehin macht, bevor er ein Auto kauft.

Jetzt kann man darüber streiten, inwieweit ein Autobmobil überhaupt als umweltfreundlich deklariert werden kann. BMW beweist, dass es sich lohnt, in echte Produktdifferenzierung, konkret "EfficientDynamics", zu investieren. Ein gelungenes Beispiel dafür, wenn Marketingkommunikation und Produktentwicklung eine Einheit bilden. Und für die Umwelt ist es sogar auch noch besser.

AUTO Zeitung LeserumfrageBild: Ein Ergebnis der Leserumfrage von AUTO Zeitung.

Das Markenprofil wird zukunftstauglich gemacht. Schaut man auf den aktuellen AUTO Zeitung Image Report 2008, ist BMW der Premiumhersteller mit dem umweltfreundlichsten Profil. Vor Audi und weit vor Mercedes-Benz. Keine schlechte Ausgangssituation für die kommenden Jahre:

"Freude am Fahren (und Sparen)."

Wenn das Fernsehen in die Röhre schaut.

Heute bin ich auf eine brandaktuelle repräsentative Studie der Kollegen von Mindline Media aufmerksam geworden, deren Erkenntnisse ich für hochrelevant halte:

parallelemediennutzung_tv.gifStudie von Mindline Media: TV entwickelt sich zum Parallelmedium.

Während die Deutschen vor dem Fernseher sitzen, beschäftigen sie sich kumuliert (und damit ein wenig unfair ;-)) zu 89 Prozent mit anderen Medien. Da diese Medien eine aktive Aufmerksamkeit erfordern, ist anzunehmen, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer für das Medium Fernsehen stark nach unten tendiert.

Überspitzt gesagt: Nur 11 Prozent schauen noch unabgelenkt fern, wenn sie fern sehen. Das stützt die These des hohen kanalspezifischen Streuverlusts des Mediums TV.

Um das vorhandene Bedürfnis nach Dialog und Interaktion deutlich besser als heute in Fernsehformate zu integrieren (und damit meine ich nicht noch mehr "Ruf mich an"-Sendungen :-)), bedarf es eines Umdenkens in Medienhäusern:

Hin zu wirklich medienübergreifenden Sendungsformaten basierend auf den interaktiven Möglichkeiten der digitalen Kanäle. Endlich weg mit der immer noch aktuellen singulären Kanaldenke. Sonst wird TV den (unweigerlichen?) Weg vom Parallel- zum Sekundärmedium nehmen.

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Über uns

Sternsdorf Lakowski & Partner ist eine unabhängige Strategieberatung für digitale Markenführung mit Sitz in Frankfurt am Main. Wir helfen Unternehmen im digitalen Umfeld das Richtige zu tun.

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